Living my dreams ♥

Ein Jahr in Kansas, USA

 
05Juli
2013

Schon wieder warten:(

Hey:)

Ich warte schon wieder. Auf was? natürlich die Abflugdaten. Es hieß, dass es sie im Juli gibt, ich weiß der Juli ist lang und heute ist erst der 5. Ich schaue jeden Tag in meine Mails und nichts tut sich:(

Aber mein cordinator in Kansas hat mich über Facebook kontaktiert und er scheint ganz nett zu sein. Er meinte, dass es Trips gibt nach Kansas City und an die West Küste. Ich freu mich echt schon drauf. Außerdem schreibt er dass noch ein student from Denmark dort sein wird. In meiner Gastfamilie? Auf meiner Schule? In Kansas? Ich habe keine Ahnung. Naja ich muss mal auf seine Antwort warten. Schon wieder warten. Das Leben besteht auch nur aus warten. Aber:

„Die Geduld nicht verlieren, auch wenn es unmöglich scheint, das ist Geduld.“
Aus Japan 

Liebe Grüße von der verzweiflenden Pia:) 

18Juni
2013

Visum und der ganze Müll

Hey:)

Heute, nach zwei Tagen und mehreren Stunden Arbeit, bin ich endlich mit diesem ganzen Visum-Scheiß fertig. Mal im Ernst, komplizierter geht es definitiv nicht mehr.

1.Ausfüllen des DS-160 (für alle die das noch nicht gemacht haben: das ist der Antrag auf ein Visum, also warum, wer, wie, wo, was...). Ich wusste ja, dass es ein ziemlicher Aufwand ist und dass echt dumme Fragen gestellt werden (und alles noch mit Fachausdrücken auf englisch!!), aber ich hätte nie im Leben damit gerechnet, dass ich ca. 2 Stunden an diesem Ding sitzen werde. Mir ist immer noch nicht begreiflich wie man so dumme Fragen stellen kann. Als würde ein Terrorist jemals die Frage ob er in diesem Aufenthalt einen Anschlag plant mit 'JA' beantworten?! Ob man schonmal mit Gewalt zutun hatte, meinetwegen, okay, aber ob man schon einmal einen Völkermord begangen hat, oder aus einem Menschenhandel profitiert hat? Der Sinn sei einmal in Frage gestellt.

2.Terminvereinbarung auf dem Konsulat (Berlin,München oder Frankfurt). Da ging es dann schon humaner zu. Aber 10$ zu zahlen um online einen Termin zu vereinbaren, wo man ja nicht mal mit Personal in Kontakt kommt, finde ich echt überzogen. Da musste man dann wieder Passnummer, Sevis-Nummer, persönliche Daten, usw. angeben. Nachteil hier: Man kann nur mit Kreditkarte bezahlen. Wie kann man einfach davon ausgehen, dass jeder eine Kreditkarte besitzt? Aus meinem Bekanntenkreis aufjedenfall sehr, sehr wenige.

3.Sevis-Gebühren überweisen(Zur Zeit 180$). Nichts neues wieder nur mal unendlich viele Angaben über einen selbst.

4.Das einfachste war dann die Visa-Bearbeitungsgebühr zu überweisen (128 Euro). hatte man in 5 Minuten hinter sich.

Das war mal ein kleiner Überblick was auf euch zukommt, oder eben auch nicht:D 

P.S.: Endlich ist es mal warm, dass ich mich an die kommenden amerikanischen Temperaturen gewöhnen kann!!;)

Alles Liebe,

Pia

15Juni
2013

Vorbereitungsseminar

Hey:)

Heute war ja wie angekündigt das Vorbereitungstreffen und es war ehrlich gesagt nicht wirklich spannend. 

Als Erstes wurden wir begrüßt, dann die Programmpunkte genannt. Dann ging es auch schon los mit dem ersten Spiel. Es hieß Forscher: Die Forscher mussten Inselbewohner einer unbekannten Insel nach ihren Lebensgewohnheiten etc fragen. Was die Forscher aber nicht wussten, die Inselbewohner haben andere Kommunikationsangewohnheiten. Frauen durften nur Frauen antworten, Männer nur Männer. Außerdem antwortet man nur mit Ja, wenn der Forscher freundlich schaut oder lächelt, nein hingegen wenn er ernst schaut und nicht lächelt. Die Erkenntnis war also, dass es andere Sitten gibt und man sich eben anpassen muss.

Danach gab es eine Einheit über Anpassung und dann wurden die Reglen nochmal alle wiederholt und was man beachten sollte.

Nach einer kleinen Pause wurden Details zu Flug, Unterbringung, Visum (haben wir alle Unterlagen dazu bekommen und sowieso der wichtigste Teil wie ich finde, weil es echt seeehr kompliziert ist und nochmal an die 300 Euro kostet:O) und Gastfamilie geklärt. 

Während der ganzen Zeit konnte man jede erdenkliche Frage stellen, es war wirklich hilfreich auch wenn man das meiste schon wusste.

Der letzte Punkt war der beste: Man durfte ehemalige Austauschschüler über ihr Jahr in den USA ausquetschen. Den meisten ging es sehr gut und sie meinten, dass die Amis sehr aufgeschlossen seien und man gut aufgenommen wird. Allerdings fängt dort die Schule oft schon um ca 7 Uhr an:OO OMG. Natürlich mussten sie Sonntags mit in die Kirche, aber das war mir vorher klar, dass viele Amerikaner sehr gläubig sind und regelmäßig zur Kirche gehen. Die Ehemaligen ermunterten uns so viel auszuprobieren wie möglich, aber das sagt ja USA schon aus;)

Ich freue mich immer mehr auf das Jahr, vorallem weil ich jetzt auch andere Teilnehmer kennengelernt habe, mit denen ich mich jetzt austauschen kann. Viele haben noch keine Gastfamilie und ich fühle echt richtig mit ihnen mit, mir ging es ja als erstes genauso.

Alles in allem war der Tag echt aufschlussreich. Ich verschlinge regelrecht alle Infos über die USA. 

P.S.: Ich verstehe echt nicht was viele so negativ über ISKA sagen, es stimmt einfach nicht. Die Betreuung ist klasse, das Personal super nett. BISHER kann ich die Organisation wirklich sehr empfehlen. Ich würde gerne eure Meinung zu ISKA hören:)

Also dann, bis bald

Eure Pia

11Juni
2013

Kansas

Jetzt sollte ich vielleicht noch ein paar Informationen über Kansas bringen:

"The Sunflower State", ja dort gibt es anscheinend viele Sonnenblumen. Außerdem ist Kansas der größte Weizenproduzent und der 2. größte Rindfleischproduzent.

Der Staat grenzt an Nebraska, MIssouri, Colorado und Oklahoma. Er liegt also direkt in der MItte der USA.

Die Hauptstadt ist Topeka, die größte Stadt allerdings, ist Wichita mit rund 300.000 Einwohnern (und da wohn ich ziemlich in der Nähe davon:)). Insgesamt hat Kansas ca. 2,8 Millionen Bewohner, ziemlich wenig, wenn man bedenkt, dass es halb so groß ist wie Deutschland. 

Kansas hat ein Kontinentalklima mit kalten Wintern (Ø-1 Grad Celsius), heißen Sommern (Ø 26 Grad Celsius, zum Vergleich Deutschland hat nur Ø 18 Grad Celsius) und wenig Regen. Heißt ich muss alle möglichen Klamotten einpacken. Wie soll das nur alles in einen Koffer passen? 

Ach ja, ich werde in Wichita landen, hab ich das schon erwähnt? 

Alles Liebe,

Pia

 

11Juni
2013

das Warten & Vorbereitungstreffen & Gastfamilie

Hey:)

jetzt ist es schon Anfang Juni und die Zeit verging langsam, obwohl ich viel zu tun hatte in der Schule. Das Warten ist schon ziemlich zäh, weil ich langsam aber sicher die Hoffnung verloren habe bald eine Gastfamilie zu bekommen. Ich habe ziemlich viele Allergien und deshalb hat es geheißen, dass es bei mir wahrscheinlich länger dauern könnte, bis sich eine passende Familie finden lässt. Deswegen wurde ich natürlich Tag für Tag nervöser und wartete erst mal vergeblich auf eine Mail. Immer öfter kamen Mails, die leider nur zur allgemeinen Information dienten, z.B. der Visum-Beantragung oder des bevorstehenden Vorbereitungstreffen in Frankfurt am Main. Das ist übrigens am Samstag, den 15. Juni und ich freue mich echt schon total darauf ehemalige Austauschschüler und die anderen, die mit mir gehen werden, zu treffen. 

Am 05.Juni. 2013 kam dann endlich die ersehnte Mail. Ich habe eine Gastfamilie! Sie wohnt in Kansas, ganz in der Nähe von Wichita, die größte Stadt des Staates. Meine Gastmutter Venus ist 55 und Hausfrau, mein Gastvater Richard, 53. Die beiden haben eine Tochter und 5 Enkel und 4 Hunde. Meine High School ist mit 170 Schülern sehr klein, ich habe mir alles natürlich anders vorgestellt. ABER: Gleich am Abend nachdem ich mich über alles informiert habe, rief ich bei meiner Gastfamilie an und redete 20 Minuten mit Venus. Sie ist sooo nett und süß und will mich an meinem Geburtstag (28.Juni) anrufen. Ich weiß jetzt schon dass ich mich mit ihr super verstehen werde. Ich freue mich so!

Wann ich fliegen werde, weiß ich leider erst im Juli, aber die Schule fängt dort schon am 14. August wieder an und ich könnte im Zeitraum vom 1.-13. August fliegen. Ich werde auf jeden Fall einen Zwischen-Stopp einlegen müssen und der Flug dauert mehr als 14 Stunden. 

In der nächsten Zeit muss ich so viel erledigen: über Führerschein informieren (ich kann dort einen machen und den in Deutschland übernehmen), Visum beantragen (in Frankfurt oder München), Handyvertrag kündigen, Buskarte kündigen, Pre-Paid EC-Karte beantragen, usw, usw. 

Bis bald,

Pia

02April
2013

Was bisher passiert ist- Papierkram

Hey:)

ich dachte mir, ich schreibe mal über die Vorbereitungen, die man treffen muss, um mit einer Organisation 1 Schuljahr im Ausland zu verbringen.

Ich heiße Pia, komme aus einer kleineren Stadt in der Nähe von Stuttgart, Deutschland und gehe zur Zeit noch in die 10. Klasse eines Gymnasiums. 

Über ein Auslandsjahr mit dem Ziel USA habe ich mir schon sehr lange Gedanken gemacht, im Februar 2013 konnte ich dann endlich meine Eltern überzeugen, dass das auch das Richtige für mich ist. Also informierte ich mich über mehrere Organisationen, eine zu finden war dann doch schwerer als gedacht, weil bei vielen die Bewerbungsfristen schon abgelaufen waren. Also nahm ich mir die übriggebliebenen auf einer Messe in Stuttgart vor (nur zu empfehlen!!). Dort konnte ich mich dann perfekt über die vorher ausgewählten Organisationen informieren und Info-Prospekte mitnehmen. ISKA ist mir schon dort sehr positiv aufgefallen, weil die Mitarbeiter sehr freundlich, motiviert und 'ansteckend' waren. Außerdem bekam man dort einen Messe Rabatt über 300 Euro und einen Spätbucher-Rabatt über 700 Euro, was natürlich interessant ist, weil ein solches Jahr ja nicht gerade billig ist;)

Bei ISKA habe ich mich dann auch schnellst möglich beworben und wurde angenommen (ja, ohne Bewerbungsgespräch). Die Einstellung diser Organisation finde ich gut, weil ich denke jeder sollte selbst wissen, ob man bereit zu einem solch großen Schritt ist. Ein paar Tage später kamen dann auch schon die Unterlagen zum ausfüllen (Name, Schule, Zeugnisse, Vertrag, etc.). Nachdem wir die zurückgeschickt hatten bekam ich einen Online-Zugang und ca. 1 Monat Zeit um die Unterlagen online zu vervollständigen.     Dort:

-musste jeweils ich und meine Mutter einen Brief an die Gasteltern schreiben, 

-musste ich Bilder von mir, meiner Familie und meinem Zuhause hochladen.

-musste ich ärztliche Dokumente hochladen (5 neue Impfungen),

-musste meine Englisch-Lehrerin eine Empfehlung schreiben

-mussten meine Zeugnisse übersetzt werden (1-A; 2-B; 3-C; 4-D; 6-F)

Innerhalb dieses Monats hatte ich ein Gespräch mit einem ISKA-Mitarbeiter über Skype. Ich war ziemlich aufgeregt, natürlich war es nicht so schlimm wie erwartet. Dort wurde über alles informiert, zum Beispiel die Regeln, Umgang mit Problemen, die High School usw. Dann konnte man Fragen stellen und zum Schluss wurde ich zu einem Einzelgespräch gebeten, das auf Englisch war. Er stellte mir ziemlich viele Fragen, aber ich wusste zum Glück auf alle eine Antwort.:) (Z.B. warum ich in die USA will, wo ich schon überall war, wie meine Eltern darüber denken,...). In dem Gespräch wurde auch gesagt, dass es mindestens 2 Monate dauert bis meine eine Gastfamilie bekommt. 

Ich schreibe wieder, wenn's was neues gibt:)

Pia